WDR Feature: Volksmelodien in Griegs Violinsonaten (DE)

Julia Kaiser WDR 3 TonArt

Immer wieder hat Edvard Grieg seine norwegische Heimat in seinen Kompositionen verewigt. Julia Kaiser spricht mit Geigerin Eldbjörg Hemsing über die Spuren, die sie in seinen Violinsonaten hinterlassen hat.

Klick Klack feature: Tan Dun’s ‘Fire Ritual’ premiere with Tan Dun and Oslo Philharmonic

Mit Martin Grubinger in Nürnberg / Klick Klack – BR Klassik (3. März 2020)

In Nürnberg spielt Martin Grubinger zusammen mit seinem Percussive Planet Ensemble ein ganz neues Programm. Außerdem in dieser KlickKlack-Ausgabe: der isländische Pianist Víkingur Ólafsson, der chinesische Komponist Tan Dun, die norwegische Geigerin Eldbjørg Hemsing und der Schweizer Tenor Mauro Peter.

Watch full episode – Mit Martin Grubinger in Nürnberg

Ein Bläserensemble ist im Publikum platziert, während sich der Rest des Orchesters auf der Bühne befindet. Auch die Solistin holt erst zaghaft ihre Geige heraus, spielt die ersten zarten Töne zwischen den Zuhörern – und bewegt sich dann langsam, spielend, auf die Bühne. Der chinesische Komponist und UNESCO-Sonderbotschafter Tan Dun hat dieses Konzert mit dem Titel “Fire Ritual – For Victims of War” für die Geigerin Eldbjørg Hemsing geschrieben. Das Werk ist von zeremonieller chinesischer Hofmusik inspiriert, bei der einige Musiker auf der Bühne und andere vom Publikum umringt spielen. “Wie Schamanen, die versuchen die Menschen durch einen besonderen Klang zu erreichen”, sagt Tan Dun. “Fire Ritual” ist ein Memorial für die Opfer von Kriegen.

“Ich möchte mit dieser Musik an die vielen unschuldigen Opfer so vieler Kriege erinnern.”

Der Komponist Tan Dun

Tan Dun und die norwegische Geigerin Eldbjørg Hemsing lernten sich 2010 während der Shanghai World Expo kennen, hier führte Hemsing Tan Duns “Love Concerto” auf. “Wir beide haben eine Art volksmusikalischen Background”, sagt Eldbjørg Hemsing. Diese starke Beziehung zu den Wurzeln der musikalischen Tradition ihrer Herkunftsländer ist etwas, das die beiden seitdem verbindet. “Fire Ritual” ist ein weiteres Ergebnis dieser fruchtbaren Zusammenarbeit.

Hier geht es darum, Gefühle zu entwickeln und versuchen, sie zu vermitteln – wie der Klang aus der Tiefe der Seele kommt.

Norwegische Geigerin Eldbjørg Hemsing
KlickKlack Trailer

Rondo Magazin feature: Mit Fjord und Fiedel (DE)

Rondo - Das Klassik & Jazz Magazin

Jesper Klein / Rondo – Das Klassik & Jazz Magazin (29. Februar — 06. März 2020)

Eine Kulisse, wie man sie schöner nicht malen könnte! Glitzernder Schnee, strahlend blauer Himmel, eine traumhafte Aussicht, nachts ein klarer Sternenhimmel. Das Hemsing Festival, zu dem die Schwestern Ragnhild und Eldbjørg Hemsing ins norwegische Aurdal einladen, spielt rein landschaftlich in der Festival-Champions-League. Mindestens!

Vom 19. bis 23. Februar kamen hier befreundete Künstler zusammen, um an besonderen Orten intime Kammermusik zu spielen. Etwa in der Kirche in Aurdal, der Bergkirche unweit des kleinen Skigebiets oder dem gemütlichen Festivalhotel Nythun, ruhig in den Bergen oberhalb des Tals gelegen. Drei Stunden braucht man mit dem (winterfesten) Auto vom Osloer Flughafen hierher. Für Ragnhild und Eldbjørg Hemsing bedeutet das Festival: nach Hause kommen. Hier in Valdres wuchsen die Schwestern auf, hier verinnerlichte Ragnhild neben der klassischen Geigenausbildung auch die mündlich tradierten, von Dorf zu Dorf verschiedenen Melodien auf der Hardangerfiedel, die auch beim Festival nicht fehlen dürfen. Genauso natürlich wie die Musik des Nationalkomponisten Edward Grieg.

Thematisch kreist das Programm der neunzehn Konzerte, etwas allgemeiner gehalten, um die Themen Freiheit und Transformation. Das betrifft witzigerweise auch den sogenannten „Rakfisk“, unter dem man bis zu eineinhalb Jahre fermentierte Forellen versteht, die hier als Spezialität gelten. Und so gelingt es dem Hemsing Festival, Klassik und Kulinarik zusammenzubringen. Ob beim Frühstückskonzert mit Rachmaninow oder dem abendlichen Vier-Gänge-Menü mit musikalischen Häppchen von Chopin bis Ravel. Um dem Alltag zu entkommen, bietet dieses familiäre und freundliche Festival genau den richtigen Zufluchtsort. Und für den ärgerlichen Fall, dass man doch in dieser Idylle einschneien und nicht zurück nach Deutschland kommen sollte, trotz „mildem“ Winter in Norwegen durchaus denkbar, gibt es eine einfache Lösung: Man bleibt einfach dort. Alle Probleme gelöst.

Fotos innen: Nikolaj Lund, Fotos außen: Jesper Klein, Foto Festivalhotel: Hasko Witte

Radio feature: Das Hemsing-Festival: Klassik im malerischen Norwegen

Von Julia Kaiser / SWR 2 – SWR2 Treffpunkt Klassik

Das Hemsing Festival im norwegischen Aurdal steht im Beethovenjahr unter dem Motto „Freiheit und Veränderung“. Vom 19. bis 23. Februar gab es hier – drei Stunden Autofahrt westlich von Oslo – Kammermusik-Konzerte, umgeben von 1000 Meter hohen Felsen in gemütlicher Atmosphäre. Julia Kaiser hat sich auf den Weg in die verschneiten Berge gemacht.

SWR 2 – Treffpunkt Klassik

Fotogallerie

Review: Trolle und Steinbrecherpflanzen by Dreh Punkt Kultur (Stiftung Mozarteum, February 25th)

Norwegische Geigerin Eldbjørg Hemsing und franzözische Pianist Julien Quentin - Konzert in der Stiftung Mozarteum

Review by Gottfried Franz Kasparek for Dreh Punkt Kultur /Stiftung Mozarteum (Dienstag 25. Februar 2020)

Die junge norwegische Geigerin Eldbjørg Hemsing und der französische Pianist Julien Quentin präsentierten am Dienstag (25.2.) das Programm Sound of Norway“ rund um Edvard Grieg. Mit Vorbildern, Freunden, Erben Griegs – ein nicht nur nordisches Konzert.

Der erste Teil des Konzerts war freilich kein Duo-, sondern ein Soloprogramm von Eldbjørg Hemsing, die zunächst eine kleine, feine Reise durch die Musik ihrer Heimat antrat. Der Einfluss norwegischer Volksmusik, insbesondere der für die faszinierende Hardangerfiedel seit dem 17. Jahrhundert entstandenen, ist diesen Geigenstücken deutlich anzumerken.

Weniger in Ole Bulls hochromantischem Sonntag der Sennerin, sozusagen der heimlichen Nationalhymne. Eldbjørg Hemsing spielt das Stück des legendären Geigers und Grieg-Förderers mit ebenso herzerfrischend blühendem Ton wie den anrührenden Letzten Frühling Edvard Griegs. Dagegen sind die Werke von Komponisten des 20. Jahrhunderts zwar im Grunde spätromantisch, aber mit jener eigentümlichen Bitonalität und vertrackten Mehrstimmigkeit angereichert, für die das Volksinstrument steht, natürlich auch mit dem mitreißenden Schwung der Tanzmusik. Bjarne Brustads Märchensuite führt mit Animo in die Welt der Trolle und Feen. Øistein Sommerfeldts Sonata Saxifraga führt das Leben von Steinbrecherpflanzen in den Bergeshöhen farbenreich durch die Jahreszeiten. Stücke, welche auch die Virtuosität der Interpretin fordern, die aber ganz selbstverständlich da ist.

Mit zwei Sätzen von J. S. Bach – Corrente und Sarabande aus der zweiten Partita für Violine solo – und der von Eugénè Ysaÿe dem Kollegen George Enescu gewidmeten d-Moll-Solosonate wurde das Programm sozusagen europäisch. Eldbjørg Hemsing spielt diese Höhepunkte der Violin-Sololiteratur mit großer Natürlichkeit und gleichzeitig klanglicher Raffinesse. Auf einer Guadagnini-Violine von 1754, die wohl auch in den Händen Ysaÿes gewesen ist, wie Frau Hemsing erzählt. Denn sie moderiert auch, mit Geist und Charme, in bestem Englisch. Nach der Pause zwischen zwei Sonaten noch ein stimmungsvolles Solo. Homecoming heißt es und ist die erste und bisher einzige Komposition von Eldbjørg Hemsing. Denn ihr Ur-Ur-Großvater hat Edvard Grieg einst eine schwermütige Volksmelodie vorgesungen, die innerhalb der Familie tradiert wurde und nun von der Nachfahrin durchaus romantisch klangvoll verarbeitet wurde. Grieg verwendete die Melodie übrigens in seiner Klavier-Ballade op. 24.

Die beiden Sonaten bringen die Bekanntschaft mit Julien Quentin, der ein fabelhaft mitatmender, aber auch differenziert mitgestaltender Klavierpartner ist. Zunächst die zweite Klaviersonate von Johannes Brahms, geschrieben am Schweizer Thunersee und ein Meisterstück zwischen altersweise harmonischer Kunst und von der Landschaft und einer späten Liebe inspirierter, sehnsuchtsvoller Melodik ausgewogen. Warum Brahms? Er war mit Grieg befreundet und schätzte die Musik des Kollegen hoch. Grieg wiederum betrachtete den zehn Jahre ältern Brahms als bedeutendes Vorbild, obwohl seine Violinsonaten schon allein wegen der folkloristischen Färbung ganz anderen Charakter haben. Die dritte in c-Moll ist eine gefühlsintensive und melodienselige Klangreise, in der schöne Wehmut oft mit herb aufjauchzender Tanzlaune hart kontrastiert. All dies kann man nicht souveräner und technisch perfekter, vor allem aber nicht mitteilsamer und direkt anspringend vermitteln als Eldbjørg Hemsing und Julien Quentin. Der jubelnde Applaus bewirkte zwei Zugaben: Jules Massenets elegische Meditation aus der Oper Thaïs und als stimmigen Schluss den spielerischen zweiten Satz aus der ersten Grieg-Sonate.

Review: GRIEG VIOLINSONATEN by Online Merker (DE)

CD GRIEG VIOLINSONATEN – Eldbjørg Hemsing, Simon Trpčeski; BIS

Eldbjørg Hemsing, Simon Trpčeski Grieg: The Violin Sonatas BIS, VÖ 6.3. 2020 Edvard Grieg: Sonate Nr. 1in F-Dur, Op. 8 Sonate Nr.2 in G-Dur, Op. 13 Sonate Nr. 3 in C-Moll, Op. 45
Eldbjørg Hemsing: Homecoming (2019)

Eldbjørg Hemsing: Ahnenforschung mit Edvard Grieg Auf ihrem neuen Album, das am 6.3.2020 bei BIS erscheint, folgt Eldbjørg den Spuren ihres Ururgroßvaters, der einst Edvard Grieg zu einem seiner bekanntesten Werke inspirierte.

Wer wie Eldbjørg Hemsing zu den renommiertesten Botschafterinnen der norwegischen Musikkultur gehört, kommt an Edvard Grieg nicht vorbei – als Leitfigur der norwegischen Romantik ist der Komponist noch heute zentral für das musikalische Selbstverständnis des Landes. Dass Hemsing für ihr kommendes Album Grieg-Sonaten einspielte, hat jedoch auch einen weitaus persönlicheren, biografischen Hintergrund. 1848 reiste Griegs Assistent Ludvig Mathias Lindeman durch Norwegen, um für seinen Arbeitgeber besonders schöne und interessante Volksmelodien zu recherchieren. In Valdres, dem Heimattal der Hemsing-Familie, traf er dabei auf Anders Nielsen Pelesteinbakken, Eldbjørg Hemsings Ururgroßvater. Dieser wies Lindeman auf ein Melodiefragment hin, das Grieg schließlich scheinbar so inspirierte, dass er es zum Thema der berühmten Ballade (Op. 24) machte.

Gute 170 Jahre später präsentiert nun Eldbjørg Hemsing ihre Interpretation von Griegs drei Sonaten für Geige und Klavier. Die Werke gelten als repräsentativ für verschiedene Schaffensphasen Griegs und entstanden über einen Zeitraum von über zwanzig Jahren. Besonders in der zweiten Sonate eröffnet sich dem Hörer Griegs Anliegen, die nationale Klangkultur seines Heimatlandes musikalisch abzubilden, u.a. durch an Bauerntänze angelehnte Sequenzen –, ideales Material für Eldbjørg Hemsing, die sich seit langem leidenschaftlich für den Erhalt der folkloristischen Musiktradition Norwegens einsetzt. Auch auf vergangenen Veröffentlichungen wählte Hemsing deshalb Komponisten wie Antonín Dvořák und Hjalmar Borgström, die entweder starke Bande zu Norwegen oder zur Volksmusik ihrer Heimatkultur pflegten. Wer also könnte eine geeignetere und authentischere GriegInterpretin sein als Hemsing? Den Grieg-Sonaten zur Seite gestellt hat die Violinistin die Eigenkomposition „Homecoming“, die auf einer Volksmelodie aus Valdres basiert –, auch als Entsprechung dafür, welch persönlichen Stellenwert die neue Einspielung für sie einnimmt. Mit dem Pianisten Simon Trpčeski holte sich Hemsing darüber hinaus einen starken musikalischen Partner ins Boot, seines Zeichens Nationalkünstler seiner Heimat Mazedoniens und ebenfalls für sein Interesse an traditioneller Volksmusik bekannt.

Written by: Online Merker

Die norwegische Geigerin Eldbjørg Hemsing und der mazedonische Pianist Simon Trpčeski nehmen sich auf ihrem neuen Album der drei Violinsonaten von Edvard Grieg an. In einem Zeitraum von über 20 Jahren (1865-1886) entstanden, repräsentieren diese Duosonaten unterschiedliche Schaffensperioden und künstlerische Aspekte des Komponisten. Die frühe Sonate in F-Dur des 22-jährigen Grieg wurde vom Kollegen Niels W. Gade zwar gelobt, allerdings fehlen der Musik noch jenes Wissen um die tiefsten Aspekte der Seele und jene individuell charakterisierten polaren Klangwelten, die den späten Grieg auszeichnen. Die Musik scheint direkt einer nordischen Landschaft entsprungen. Dieser unbeschwert, melodisch frische Spaziergang über Wiesen und Felder, von Blume zu Blume, erzielt in der lebendigen Wiedergabe durch Hemsing/Trpčeski eine Wirkung wie ein durchkomponiertes Lieder- und Balladenalbum ohne Gesang. Positiv fällt sofort die Augenhöhe in der Ausdruckskraft der beiden Solisten auf. Der passionierte Zugriff und das glasklare Spiel des Pianisten tragen maßgeblich dazu bei, dass sich die Geigerin in ihrem Spiel wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser bewegen kann. Das stimmungsvolle überschwängliche bis verträumte Allegro molto vivace gibt Gelegenheit, virtuos loszulegen, aber auch empfindsam der romantischen Grundanlage des Werks freien Raum zu lassen.

Die Sonate in G-Dur wurde im Sommer 1867 geschrieben. Ob sie eine Liebeserklärung an Griegs Frau Nina Hagerup war oder generell als ein Hymnus auf die Hochzeitsfeiern des ländlichen Norwegens gehört werden soll, sei dahingestellt. Folklore und Tänze dominieren jedenfalls diese Sonate, was den berühmt berüchtigten Wiener Kritiker Eduard Hanslick dazu verleitete, Grieg als „Mendelssohn im Robbenfell“ zu bezeichnen. Grieg wählte einen bekannten Volkstanz namens Springdans als Modell für den ersten und den letzten Satz, dazwischen gibt es melancholischere Seiten zu erkunden. Norwegen stand damals unter dänischer Herrschaft und das nationale Element in der Musik zu pflegen, war ein in Europa weit verbreitetes Phänomen. Dennoch erzählt Griegs Werk pointiert überdies von den Einflüssen, die Beethoven und Schumann offenbar auf sein Schaffen bewirkt haben. 

Was zudem auffällt, ist die enorme kompositorische  Entwicklung, die Grieg in den beiden Jahren seit dem Erstling durchlebt hat. Wesentlich komplexer, differenzierter in der Atmosphäre und den lautmalerisch entwickelten Stimmungen, folgen auch die beiden Interpreten voller Elan dieser kurvigen Spur. Faszinierend ist das traumwandlerische Miteinander von Eldbjørg Hemsing und Simon Trpčeski in Dynamik und Tempo, das Ballabgeben und -aufnehmen, das kunstreiche Dribbeln, die gestische Lebendigkeit ihrer Interaktion.

1886, als höchst erfolgreicher Komponist, Pianist und Dirigent, setzte sich Grieg noch einmal mit dieser kammermusikalischen Form auseinander. Inspiriert von der jungen italienischen Geigerin Teresina Tua, entstand die reifste und interessanteste der drei Sonaten, diesmal in c-Moll. Wiederum ist die rhythmische Kraft des Spiels, die Eleganz und Verinnerlichung des Tons zu konstatieren. Letztlich aber sind vor allem die zahllosen hier farblich dunkleren Abschattierungen zu bewundern, die die beiden Solisten voller Finesse aus den Noten zeichnen. Trotz des intimen, in keiner Faser aufdringlichen Duktus’ der Sonate stellen sich verblüffende orchestrale Effekte ein.

Wer diese meisterlichen kammermusikalischen Edelsteine noch nicht kennt, kann mit diesen magisch schönen Interpretationen sein Glück versuchen.

Written by: Dr. Ingobert Waltenberger, Online Merker

Hemsing Festival: Klassisk musikk, rakfisk og natur setter Valdres-bygd på verdenskartet (Aftenposten)

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Aurdal i Valdres har beskjedne 671 innbyggere. Likevel klarer det vesle tettstedet å lokke til seg noen av verdens fremste klassiske musikere – på grunn av to søstre.

Onsdag starter den åttende utgaven av Hemsingfestivalen i søstrene Hemsings hjembygd Aurdal, stedet de færreste har hørt om, såfremt du ikke er blant de mange tusen som har hytte i Valdres.

Søstrene Ragnhild og Elbjørg Hemsing er vant til å stå på noen av verdens største klassiske scener. Nå inviterer de sine musikerkolleger hjem til Aurdal.

Full Artikel på Aftenposten.no

Eldbjørg Hemsing with new recording release ‘Grieg – The Violin Sonatas’

Credits: Photography by Nikolaj Lund

Following the acclaimed recordings of concertos by Borgström and Shostakovich, Dvořák and Suk, and by Tan Dun, Eldbjørg Hemsing is following in the footsteps of her great-great-grandfather, who once inspired Edvard Grieg to compose one of his most famous works. Joint by Macedonian pianist Simon Trpčeski, Eldbjørg is embarks the journey of Grieg violin sonatas on her latest release on BIS Records.

As a celebrated ambassador of Norwegian cultural heritage, Eldbjørg Hemsing was always going to turn to Edvard Grieg eventually – a composer who is central to both Norwegian music history and the Romantic era in general. Hemsing’s new recording of Grieg’s three violin sonatas on BIS Records also has a much more personal biographic background, however.  

In 1848, Ludvig Mathias Lindeman received funding from the Collegium academicum of Christiania (Oslo) University to collect folk tunes for Edvard Grieg. During his travels across Norway, he stayed in Valdres and met Hemsing’s great-great-grandfather Anders Nielsen Pelesteinbakken, who sang a tune to him. Lindeman noted it down and Grieg later found it in the collection. The small fragment of the folk tune must have caught the composer’s attention and he subsequently used the melody as the inspiration and main theme of one of his greatest works for solo piano, the Ballade, Op. 24

Over 170 years later, Eldbjørg Hemsing is presenting her own interpretation of Grieg’s three sonatas for violin and piano. The sonatas are considered to be representative of different stages in Grieg’s artistic development and were composed over a period of 20 years. The second violin sonata can be seen as one of Grieg’s great successes in capturing the musical identity of his native country, particularly in the sequences based on peasants’ dances. Because of her passion for preserving Norway’s rich folk music heritage – as demonstrated in her previous projects such as the second ever recording of Hjalmar Borgström’s violin concerto – Hemsing was keen to explore the compositions of her famous fellow countryman, who so profoundly shaped the Norwegian cultural identity. 

Alongside the Grieg sonatas, Eldbjørg Hemsing is also presenting her first original composition „Homecoming – Varitations on the folk tune from Valdres“ as a testament to the personal significance of this new recording and its history. Moreover, in pianist Simon Trpčeski Hemsing has found a strong musical partner, an internationally acclaimed artist praised for celebrating the rich folk traditions of his own native country, Macedonia.  

Grieg Violin Sonatas will be available exclusively on Apple Music from February 21st 2020. The album will be released globally from March 6th 2020 on all streaming platforms as well as in physical format in your closest CD shop.

Grieg Recording praised by Süddeutsche Zeitung (DE)

Eldbjørg Hemsing’s new recording release Grieg Violin Sonatas together with the acclaimed Macedonian pianist Simon Trčeski on BIS Records received a praising review by Harald Eggebrecht in the Süddeutsche Zeitung´s Klassikkolumne.

“The violin tone of the young Norwegian Eldbjørg Hemsing has something spacious, immediate, unseen, nothing pretentious about it. This goes wonderfully with the three violin sonatas by Edvard Grieg. Hemsing and her piano partner Simon Trčeski do not doubt for a second the quality, intensity, imagination and touching beauty of this music, which is pulsating with a sense of landscape, natural sensations and passion. One can really say that [Eldbjørg] plays so brilliantly and convincingly in her “mother tongue” that it must captivate everyone. The violinist’s joy in inventing music is demonstrated by her fine variations on a folk tune.”

Read full Klassikkolumne from January 20th 2020

Grieg Violin Sonatas will be available exclusively on Apple Music from February 21st 2020. The album will be released globally from March 6th 2020 on all streaming platforms as well as in physical format in your closest CD shop.

Eldbjørg Hemsing nominated for 2019 Spellemann (Norwegian recording award)


NOMINEE
Classical 2019

ELDBJØRG HEMSING
Tan Dun: Fire Ritual

BIS Records

visit website: spellemann.no

This excellent disc of violin concertos showcases Dun’s dexterity and imagination in writing for the instrument and features radiant and sophisticated performances from the violinist Eldbjørg Hemsing…[In Rhapsody and Fantasia] Dun explores every inch of the solo violin with a depth of imagination that calls to mind Berg’s groundbreaking concerto…[Fire Ritual] blends the fierce with the meditative, and is performed with integrity and precision by Hemsing to complete this fine disc.

BBC Music Magazine

The violin concerto Fire Ritual – ‘A music ritual for the Victims of War’ – was written for and premièred by Eldbjørg Hemsing. The musical narrative is divided into four parts: Cruel Wars, Innocent People, Mantras of the Heavenly Birds and Eternity. These four themes create a musical ceremony for the victims of war, for those who have suffered through human history, and a prayer for eternal peace.

Fire Ritual unfolds and extends from a single note D (‘re’ on the solfège scale) – Re is a prefix used with the meaning ‘again’: REnew, REstart, REsurrect… As a ritual and ceremonial rite, the work is centred on the note ‘re’, calling for the REturn of souls and the REbirth of all victims of war so that they may RElive another life, and love once more.

Reviews

BBC Music Magazine

This excellent disc of violin concertos showcases Dun’s dexterity and imagination in writing for the instrument and features radiant and sophisticated performances from the violinist Eldbjørg Hemsing…[In Rhapsody and Fantasia] Dun explores every inch of the solo violin with a depth of imagination that calls to mind Berg’s groundbreaking concerto…[Fire Ritual] blends the fierce with the meditative, and is performed with integrity and precision by Hemsing to complete this fine disc.

May 2019

Gramophone

While some of Tan Dun’s ideas may seem rather overextended at times…what comes across most powerfully here is the dynamic three-way synergetic split between Tan Dun as conductor, Eldbjørg Hemsing’s striking characterisation of the solo violin’s material, and the sheer force and power of the Oslo Philharmonic Orchestra. Recommended.

April 2019

MusicWeb International

Eldbjørg Hemsing shows a powerful affinity for this very visual, symbolic music, while the BIS SACD sound is nothing short of magnificent.

April 2019

Presto Classical

Dun casts his stylistic net wide in these two East-meets-West concertos (indeed both scores veer into ‘everything but the kitchen sink’ territory in places), and their language is immediately accessible and attractive; highlights include the berceuse-like interlude of ‘Rock the Violin in Rhapsody’, where the soft-focus cinematic atmosphere is undercut by unsettling orchestral glissandi, and the high-energy sparring between marimba and violin in the opening track.

March 2019

In China they call her: “The Princess of Norway”

OSLO (NRK): The Chinese world star is so excited about Norwegian Eldbjørg Hemsing that he has written a piece for her.

Written by: BÅRD SKAR/NRK
Published Sep 21 2018 at 09:42
Updated 16 Oct 2018 at 12:35

Aftenposten’s music reviewer calls it a sensation.

Tan Dun is an international star, one of the biggest names in music today.

says Maren Ørstavik to NRK.

Tan Dun is in Norway on the occasion of the Ultima festival, which takes place in Oslo. He directs the Oslo Philharmonic, and has written all the music at the concert which took place on Wednesday.

One of the pieces is specially written for the Norwegian violinist.

That he wrote a work for Eldbjørg is not only a huge honor for her, it is also a feather in the hat for Norwegian music life. With this he takes Norway and Norwegian music out into the world.

says Ørstavik.

Who is Tan Dun?

Tan Dun, does that sound familiar? Maybe. Many have heard his music without being aware of it. In addition to writing opera and orchestral music, he writes film music.

In 2001 he received the Oscar for best original music in the movie “Sneaking tiger, hidden dragon”. The music for the 2008 Beijing Olympics was also his.

The composer was born in 1957.

Read more about Tan Dun.

PRINCESS: Tan Dun instructs Eldbjørg Hemsing and the Oslo Philharmonic
PHOTO: BÅRD SKAR / NRK

NRK will attend the rehearsals this week and met Eldbjørg Hemsing and Tan Dun for an interview before the concert.

It wasn’t the first time they met – Tan Dun (61) and Eldbjørg Hemsing (28) have known each other for many years.

A world-renowned New York-based Chinese composer and girl from Aurdal in Valdres – how does that relate?

“The Princess of Norway”

In 2010, the World Expo exhibition was held in Shanghai, China. (This was before the Nobel Prize for Liu Xiaobo soured the relationship between Norway and China).

Eldbjørg represented Norway at a large joint concert entitled “Love Concert”, Tan Dun’s native China.

Mutual enthusiasm: Tan Dun and Eldbjørg Hemsing.
PHOTO: BÅRD SKAR / NRK

Eldbjørg talks about a magical meeting. The collaboration created so much creative energy that they have done several projects together since.

Tan Dun takes it longer:

Eldbjørg is famous in China. We call her “The Princess of Norway”. In China, people only know Ibsen and Grieg. When they learn that she is from Grieg’s homeland, the Chinese get the impression that Norway is as beautiful as this girl.

Tan Dun

And adds with a smile that at that time in 2010, many people thought that Eldbjorg’s fantastic music could help even more Chinese to eat Norwegian salmon.

The peaceful shaman

The violin concerto Tan Dun has written for Eldbjørg Hemsing is called “Fire Ritual”, and is a memory of the victims of the war. Every warrior. Old rituals from the east and the west, told through the music, will awaken the soul of the dead and contribute to no more wars.

Tan Dun has given the Norwegian violinist the role of Shaman of Peace.

SHAMAN: This is how you appear as the shaman of peace, Tan Dun explains.
PHOTO: BÅRD SKAR / NRK

To deliver this message we had to have one of the most peaceful people we could imagine. Eldbjørg was a simple choice. For Chinese who have followed her since the Expo, she represents the beauty and belief that the memory of the victims of war can create a future without war, says the composer and conductor.

Tan Dun
DIRECTING: Tan Dun is filming Eldbjørg Hemsing with his cellphone under the instruction.
PHOTO: BÅRD SKAR / NRK

FACTS ABOUT: Eldbjørg Hemsing

– Born in 1990 in North Aurdal.
– Played violin since she was five years old.
– Debuted as a soloist with the Bergen Philharmonic in 2001.
– Won Virtuos and was a Norwegian participant in Eurovision
Young Musicans in 2008.
– Is now one of Norway’s most sought after soloists internationally.
– Two new CD releases in 2018. Brilliant reviews.

SOURCE: nrk.no/ I Kina kalles hun «Prinsessen av Norge»

You can see an interview from “NRK Hovedscenen” here:

Interview from “NRK Hovedscenen”

I Kina kalles hun «Prinsessen av Norge» (NO)

OSLO (NRK): Den kinesiske verdensstjernen er så begeistret for norske Eldbjørg Hemsing at han har skrevet et stykke for henne.

Skrevet av: BÅRD SKAR/NRK
Publisert Sep. 21 2018 kl. 09:42
Oppdatert 16 Okt. 2018 kl. 12:35

Aftenpostens musikkanmelder kaller det en sensasjon.

Tan Dun er en internasjonal stjerne, et av de største navnene i musikklivet i dag.

sier Maren Ørstavik til NRK.

Kineseren er i Norge i anledning Ultimafestivalen, som foregår i Oslo. Han dirigerer Oslo-Filharmonien, og har skrevet all musikken på konserten som gikk av stabelen onsdag.

Et av stykkene er spesialskrevet for den norske fiolinisten.

At han skiver et verk for Eldbjørg er ikke bare en kjempeære for henne, det er også en fjær i hatten for norsk musikkliv. Med dette tar han Norge og norsk musikk ut i verden

sier Ørstavik.

Hvem er Tan Dun?

Tan Dun, lyder det kjent? Kanskje. Mange har hørt musikken hans uten å være klar over det. For i tillegg til å skrive opera og orkestermusikk, skriver han filmmusikk.

I 2001 fikk han Oscar for beste originalmusikk i filmen «Snikende tiger, skjult drage». Musikken til OL i Beijing i 2008 var også hans.

Komponisten er født i 1957.

Les mer om Tan Dun.

PRINSESSE: Tan Dun instruerer Eldbjørg Hemsing og Oslo-Filharmonien
FOTO: BÅRD SKAR/NRK

NRK overvar prøvene denne uka og møtte Eldbjørg Hemsing og Tan Dun til intervju før konserten.

Det var ikke første gang de møttes – Tan Dun (61) og Eldbjørg Hemsing (28) har kjent hverandre i mange år.

En verdenskjent New York-basert kinesisk komponist og jenta fra Aurdal i Valdres – hvordan henger det sammen?

«Prinsessen av Norge»

I 2010 ble verdensutstillingen World Expo holdt i Shanghai i Kina. (Dette var før Nobel-pristildelingen til Liu Xiaobo forsuret forholdet mellom Norge og Kina).

Eldbjørg representerte Norge på en stor felleskonsert med tittelen «Love Concert», Tan Dun sitt fødeland Kina.

GJENSIDIG BEGEISTRING: Tan Dun og Eldbjørg Hemsing.
FOTO: BÅRD SKAR/NRK

Eldbjørg forteller om et magisk møte. Samarbeidet skapte så mye kreativ energi at de har gjort flere prosjekter sammen siden.

Tan Dun tar det lenger:

Eldbjørg er berømt i Kina. Vi kaller henne «Prinsessen av Norge». I Kina kjenner folk kun Ibsen og Grieg. Når de får vite at hun er fra Griegs hjemland, får kinesernes inntrykk av at Norge er like vakkert som denne jenta.

Tan Dun

Og legger med et smil til at den gang i 2010 tenkte nok mange at Eldbjørgs fantastiske musikk kunne bidra til at enda flere kinesere spiste norsk laks.

Den fredfulle sjaman

Stykket Tan Dun har skrevet for Eldbjørg Hemsing heter «Fire Ritual», og er et minne om krigens ofre. Alle kriger. Gamle ritualer fra øst og vest, fortalt gjennom musikken, skal vekke sjelen til de døde og bidra til at det ikke blir flere kriger.

Tan Dun har gitt den norske fiolinisten rollen som fredens sjaman.

SJAMAN: Slik framstår du som fredens sjaman, forklarer Tan Dun.
FOTO: BÅRD SKAR/NRK

For å levere dette budskapet måtte vi ha en av de mest fredfulle menneskene vi kunne tenke oss. Eldbjørg var et enkelt valg. For kinesere som har fulgt henne siden Expo, representer hun det vakre og troen på at minnet om krigens ofre kan skape en fremtid uten krig, sier komponisten og dirigenten.

Tan Dun
REGI: Tan Dun filmer Eldbjørg Hemsing med mobilen under instruksjonen.
FOTO: BÅRD SKAR/NRK

FAKTA OM: Eldbjørg Hemsing

– Født i 1990 i Nord-Aurdal.
– Spilt fiolin siden hun var fem år.
– Debutere som solist med Bergen Filharmonien i 2001.
– Vant Virtuos og var norsk deltaker i Eurovision Young Musicans i 2008.
– Er nå en av Norges mest etterspurte solister internasjonalt.
– To nye CD-utgivelser i 2018. Strålende kritikker.

KILDE: nrk.no/ I Kina kalles hun «Prinsessen av Norge»

Intervju fra NRK Hovedscenen ser du her:

Intervju fra NRK Hovedscenen.

DEBUT CD REVIEW IN KLASSISKMUSIK

RATING: 6/6 STARS

“… a fabulous discovery … [Hemsing] offers a star performance, technically steady as a mountain goat, bold and assertive where required and sweetly filled like spun sugar in the slow movement… the interpretation of Shostakovich’s first violin concerto is more than superb… this recording is strongly recommended.​”​

Klassiskmusik | Martin Anderson | Oversatt fra engelsk av Mona Levin | 14 February 2018

Forskjellige lands evne til å overse store deler av sin egen kunstarv opphører aldri å overraske – og det gjelder ikke bare Norge. Nesten hvert eneste land med en musikktradisjon utenfor mainstream lukker øynene, eller heller ørene, for den. Jeg kunne sette opp lange lister med franske komponister som ikke blir spilt i Frankrike, skotske komponister som forblir uspilt i Skottland, belgiske komponister som er ukjente i Belgia, spanske …. Du skjønner tegningen.

Det faktum at Norge bruker lang tid på å (gjen)oppdage viktige norske komponister, er altså hverken nytt eller uvanlig. Den mest oversette norske fiolinkonserten er den i d-moll av Catharinus Elling (1858–1942) som ble utgitt i 1918; Arve Tellefsens innspilling fra 1987 avdekket et verk fullt på høyde med det romantiske standardrepertoaret innen fiolinkonserter – Bruch g-moll, Dvořák, Glazunov, Tsjaikovskij osv – og allikevel er det forbløffende nok ikke foretatt noen annen innspilling i løpet av de mellomliggende tre tiår. Tellefsens pionerinnsats, som finnes på YouTube, viser med all mulig tydelighet hvor viktig minneverdige melodier er for at et verk som en fiolinkonsert skal oppnå suksess (lytt etter «Don’t cry for me, Argentina» – Elling var der først!).

Hjalmar Borgstrøms (1864-1925) fiolinkonsert i G-dur fra 1914 er ikke like minneverdig som Ellings (den har atmosfære fremfor sterke melodier), og med sine 36 minutter er den for lang for sitt materiale, men den er en fabelaktig oppdagelse uansett. Den innleder med et varsomt kallerop fra paukene, en dristig, søkende påstand fra solofiolinen besvares av innforståtte treblåsere, og slik folder den 16 minutter lange førstesatsen seg som en rapsodi i fri form, mer som en tankegang i utvikling en i noen tydelig musikalsk form. Den er ofte svært vakker i sin dagdrømming, sporadisk satt opp mot heroisk orkesterkomponering som sterkt antyder friluft – skjønt noe mer generelt nordisk friluft enn spesifikt norsk. Den langsomme Adagio-satsen begynner med en rørende koral-aktig figur i strykere og horn, som nå og da vender tilbake. Paradoksalt, til tross for fravær av hva tyskerne kaller «ørekrypere» i det melodiske materialet, har musikken uansett ekte personlighet. Finalen slår inn med en fengende (endelig!) dans, som viser seg å være hovedtemaet i en rondo, skjønt Borgstrøm vandrer ofte off piste, og denne satsen går i mål etter mer enn 11 minutter. Men selv om musikken ikke har tatt den retteste veien mellom A og B, er utsikten langs ruten aldri mindre enn herlig – og på slutten synes verket bare å bli borte i krattet og forsvinne i noen meloditråder. Hvis Borgstrøms konsert ikke skulle slå an, er det iallfall ikke Eldbjørg Hemsings skyld: hun byr på stjernespill, teknisk stø som en fjellgeit, dristig og påståelig der det kreves, og sødmefylt som spunnet sukker i den langsomme satsen. Den estiske dirigenten Olari Elts og wienersymfonikerne gir formfull, livlig orkesterstøtte.

Deres tolkning av Sjostakovitsj’ første konsert (et pussig verk å sette sammen med Borgstrøm) er greit mer enn fremragende – den mangler noe av det desperate bittet, den ville lidenskapen og tragiske uavvendeligheten som (for eksempel) de som uroppførte den, David Ojstrakh og Jevgenij Mravinskij, fylte den med fra midten på 1950-tallet av. Noe av grunnen er at Hemsing ikke graver dypt nok ned i strengene, slik at solostemmen mangler tyngde. Klarheten i denne innspillingen ligger selvsagt milelangt fra bokseklangen den gang, og hvem ville vel kjøpe denne platen for Sjostakovitj? Jeg ville også foretrukket større engasjement i musikken i Thomas Blocks CD-hefte: han avspiser den dypt bevegende Passacaglia i 3. sats i Sjostakovitsj med tretten ord. Når det gjelder Borgstrøm, anbefales denne innspillingen på det sterkeste.

MUSIKKULTUR – ELDBJØRGS ÆRA

Eldbjørg Hemsing står foran sitt store, internasjonale gjennombrudd. Med seg på reisen har hun en norsk fiolinkonsert som har vært glemt i hundre år.

Publisert 05.02.2018 | Ingvild Amdal Myklebust

Hovedscenen på Nationaltheatret i Oslo har aldri vært større enn den maidagen i 1996. På klakkende bunadsko inntar hun flomlyset sammen med storesøster Ragnhild på åtte. Bak seg aner hun konturene av det tunge sceneteppet og av moren som viser dem riktig neieteknikk. Foran dem venter et bekmørkt folkehav. Hun vet at kongefamilien sitter der ute. Og Wenche Foss som hun møtte i stad. Snart er de framme ved scenekanten. Da skal de løfte opp felene til haka og spille Briskjehauga slik de pleier. Bare en meter igjen nå.

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ELDBJØRG HEMSING ON NRK KLASSISK

Eldbjørg Hemsing on NRK Klassisk: “My Favorite Music”

Eldbjørg Hemsing in “My Favorite Music” on Norwegian governmental broadcasting station NRK takes us from traditional music in Valdres through classics like Bach and Beethoven up to the collaboration with Chinese composer and Academy Award winner Tan Dun and to a new release of the Violin Concertos by Borgström and Shostakovich.

Eldbjørg Hemsing shares stories that shed light on the music with program director Stein Eide.

The 1h54min radio feature in Norwegian language can be listened to at following weblink:

> Eldbjørg Hemsing – NRK Klassisk “My favourite music”

ELDBJØRG HEMSING STORMEN ARTIST IN RESIDENCE

Eldbjørg Hemsing named 2018 ‘Artist in Residence’ at Stormen Konserthus

Violinist Eldbjørg Hemsing is the ‘2018 Artist in Residence’ at Stormen Konserthus Bodø Norway, where she will perform in concert and recital on several occasions throughout the year. The iconic concert hall, which is situated in Bodø in the far North of Norway, was unveiled in 2014 and has been praised for both its world-class acoustics and initiative in presenting musical excellence. In her first appearance at Stormen Eldbjørg Hemsing will perform Massenet’s Thaïs: Méditation at the New Year’s Gala Concert (5 January 2018), together with the Nordnorsk Opera og Symfoniorkester – Arctic Philharmonic and conductor Henrik Schaefer. She returns in spring to perform Hjalmar Borgström’s Violin Concerto in G major, op. 25 (9 March) with the Nordnorsk Opera og Symfoniorkester – Arctic Philharmonic and Eva Ollikainen – Conductor, with an additional performance at KulturHuset i Tromsø. Also featured in the Residency are performances of Dvořák ́s Mazurek and Halvorsen’s Norwegian Dances for Violin and Orchestra at the NOSO ́s outdoor concert at Nordland Musikkfestuke, whilst her final appearance will be a specially programmed recital with the acclaimed Macedonian pianist Simon Trpčeski. “I am honoured to be appointed Stormen’s ‘2018 Artist in Residence” commented Eldbjørg Hemsing. “I can’t wait to get up to the North again where I have such fond memories of previous performances and where the wild and powerful nature gives a different dimension of musical inspiration. I am particularly proud to be performing Borgström’s violin concerto which is a piece that I have become passionate about and which deserves much more attention than it currently receives. He is a Norwegian composer who was famous at the beginning of the 20th century but whose name has completely dropped from programmes both at home and abroad.”

About Stormen Konserthus Bodø / Stormen Concert Hall Bodø

Stormen Konserthus Bodø / Stormen Concert Hall Bodø’s world-class acoustics ensure optimal conditions for classical masterpieces as well as the performances of pop/rock shows, theatre, dance and conferences.The large hall seats 900 people and offers some of the worlds best acoustics for classical music. Variable acoustic panels and a full size flytower and orchestra pit makes this hall equally suitable for opera, ballet, pop, jazz, rock and theatre. Our Steinway grand piano was carefully selected by Leif Ove Andsnes. The small hall seats 240, the chamber hall around 80. The foyers are well suitable for concerts and receptions, and legendary club venue Sinus (460 capacity) has the perfect atmosphere for jazz and rock. “We are very proud to appoint Eldbjørg Hemsing as the ‘2018 Artist in Residence’. She has truly established herself as a top international artist and we look forward to the variety of her virtuoso performances at our concert hall.” Rolf-Cato Raade, director Stormen.